Schutz & Sicherheit

Schutz vor Lawinen

Schneenetze und Stützwerke aus Metall und Beton sollen die Entstehung von Lawinen verhindern. Da diese oft zu teuer sind, werden auch Auffangdämme und Bremshöcker gebaut, die entstandene Lawinen verzögern oder sogar stoppen können. Leitdämme lenken gefährliche Schneemassen in Bereiche um, wo erst gar kein Schaden angerichtet werden kann. Leider gibt es solche Sicherheitsmaßnahmen nicht überall. Obwohl Skifahrer die Abenteuer und das Gefühl von Freiheit abseits der Pisten lieben, sollten sie sich aus Sicherheitsgründen nicht alleine dort aufhalten. Tiefschneehänge bieten zwar unbegrenzten Wintersport-Fun, sind jedoch nur für Skifahrer geeignet, die hervorragendes Können und ein fundiertes Wissen über mögliche Gefahren und die Verhaltensregeln besitzen.

Lawinenabgänge sind ein Risikofaktor und daher sollte man einige Dinge beachten. Bevor man in den Urlaub fährt, unbedingt den Lawinenbericht einsehen und falls sehr große Gefahr besteht, ist es besser, darauf zu verzichten. Bei mäßiger Gefahr sollte man steile Hänge vermeiden. Außerdem sind steile Nordhänge instabil und gefährlich, da dort zu wenig Sonneneinstrahlung auf die Schneedecke trifft und sie sich deshalb nicht binden und fixieren kann.

Eine zweckmäßige und erprobte Sicherheitsausrüstung ist zur Notfallprävention empfehlenswert. Darunter befinden sich ein LVS-Gerät, eine Lawinenschaufel, eine Lawinensonde, die erste Hilfe Ausrüstung und ein Kommunikationsmittel, wie zum Beispiel Handy oder Funkgerät, um die Bergrettungsdienste verständigen zu können. Zusätzlich gibt es den Lawinenairbag und die Avalung, eine Art Schnorchel, der im Notfall vor dem Ersticken schützen kann.

Sicherheit

Die Tiroler Landesregierung möchte auf der Piste ein sicheres und vernünftiges Miteinander gewährleisten. Darum hat sie "10 Empfehlungen für Pistentouren" herausgegeben. Unter anderem beinhalten diese Regeln wie zum Beispiel der Sperre einer Piste oder eines Pistenteiles Folge zu leisten. Man darf auch nur am Pistenrand hintereinander aufsteigen. Nur an übersichtlichen Stellen ist es sinnvoll eine Piste zu überqueren und wenn sie frisch präpariert sind sollten sie nur im Randbereich befahren werden. Bei schlechtem Wetter oder bei Dunkelheit ist es für Pistentourengeher sicherer, nur mit einer gut sichtbaren Ausrüstung unterwegs zu sein.